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Cora Müller
Zuspiel
SSV Damen I


21.10.2011
Serie: Sportarten im Test - Vom Aufschlag hängt alles ab
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67 Sportarten bieten die im Kreissportbund Zwickau organisierten Vereine an - von Fußball und Faustball über Tanzen und Tauchen bis Ringen und Rhönrad. Der Test der "Freien Presse" soll zum Ausprobieren einladen. Heute: Volleyball

Lichtenstein - Eine gute Volleyballerin wäre aus mir nie geworden, zumindest nicht auf höherklassiger Ebene. Das ist die Erkenntnis aus meinem Testtraining bei den Regionalligafrauen der SSV Fortschritt Lichtenstein. Der kleine Trost: Ich bin keine schlechte Volleyballerin, nur für diese Sportart schlichtweg zu klein. Und das fast 15 Zentimeter. "Die Schlaghöhe liegt in den höheren Ligen bei 2,70 Meter, und die Mädels sind durchschnittlich 1,80 Meter groß", sagt Trainer Rico Fritzsch. Da müsste ich wahrscheinlich jahrelang an meiner Sprungkraft arbeiten, um wenigstens in die Nähe dieser Höhe zu kommen.

Aber egal. Erst einmal geht es mit einer kurzen Erwärmung los. Ich liege und rutsche über den Sporthallenboden der Kleist-Mittelschule. Drehe Oberkörper und Hüfte, schlenkere mit den Beinen hin und her und mache Fußgelenksübungen. Das geht alles prima. Rico Fritzsch hat mit seinem Damenteam ganz klar einen anderen Anspruch, als mir die Grundspielarten im Volleyball beizubringen, aber er tut es mit einem Lächeln und auch Enthusiasmus. Das einfache Zuspielen übers Netz - Pritschen genannt - schaffe ich problemlos. Berührt der etwa 250 Gramm leichte Ball meine Fingerspitzen, klingt es wie "plopp". Pritscht dagegen Rico Fritzsch den Ball hört man nahezu nichts. Ich bekomme das "plopp" nicht weg und frage dann doch mal nach. "Ich liebe eben den Ball mehr als du", sagt er lachend, verrät aber nicht seine feine Art der Ballbehandlung. Einen Schwierigkeitsgrad höher ist dann das Annehmen des Balls, um ihn an eine weitere Station mit der Baggertechnik zu spielen. Nach etwa 20 Mal Baggern sind meine Unterarme nicht nur rot, nein es schmerzt wie tausend Nadelstiche. Natürlich sage ich nichts, denn das ist wohl normal, wenn man nur einmal im Jahr Volleyball spielt.

Wichtig in dieser Sportart ist der Aufschlag. Platziert sollte er sein und übers Netz kommen. Mit der flachen, gestreckten Hand wird von oben auf den Ball geschlagen. Klingt einfach, und ich glaube, als Jugendliche habe ich das immer mit der Faust erledigt. "Nein, so geht das überhaupt nicht. Aufgeschlagen wird mit der flachen Hand", wehrt der Trainer mein Herumfeilschen ab. Es nützt also nichts. Ich schlage mit der flachen Hand auf den Ball und er fliegt zwar weit und hoch genug, aber schräg. "Du verdrehst deine Hüfte. Bleib doch einfach ganz gerade stehen, mach dich lang und beuge dich nicht so weit nach vorn", sagt Rico Fritzsch. Mit geübtem Auge hat er sofort meine Schwachstellen erkannt. Und siehe da, die nächsten Aufschläge sehen besser aus.

Ans Netz muss ich dann auch nochmal - zum Blocken. Ich bekomme den Ball ganz, ganz knapp an die Oberkante des 2,24 Meter hohen Netzes gespielt, muss sofort hochspringen und ihn zurück ins gegnerische Feld mit flacher Hand spielen. Freundlicherweise darf ich mogeln. Rico Fritzsch zieht um ein paar Zentimeter das Netz herunter und ich kann blocken. Ansonsten hätte mich meine bescheidene Sprungkraft wohl alt aussehen lassen, und am Ende bekomme ich trotzdem ein Lob.

Sportart ist beliebt

Im Landkreis Zwickau ist Volleyball absolut beliebt, denn 58 Vereine mit 1544 Mitgliedern gehen dieser Sportart nach, ganz gleich, ob als aktive oder Hobbysportler.

1895 ist das Geburtsjahr des Volleyballsports. Am 7. Juli 1895 stellt der Amerikaner William G. Morgan bei seiner ersten öffentlichen Vorstellung das Ballspiel als "Volley Ball" vor.

Beim Volleyball stehen sich zwei Teams mit je sechs Spielern auf einem durch ein Netz - 2,43 Meter bei den Männern und 2,24 Meter bei den Frauen - geteilten Spielfeld gegenüber. Ein Spiel wird über drei Gewinnsätze bis 25 Punkte gespielt. Ein Satz wird mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen. Eine Spielhälfte ist 81 Quadratmeter groß.

Das Damen-Regionalligateam der SSV Fortschritt Lichtenstein ist momentan Tabellenvorletzter. Die Saison hat im September begonnen und dauert bis März. Zum Team der SSV gehören auch zwei gehörlose Spielerinnen. Die Regionalliga ist bundesweit bislang die dritthöchste Liga.

Internet: www.kreissportbund-zwickau.de

Wertung:
Fitnessfaktor: 4
Spaßfaktor: 4
Kostenfaktor: 2
(von 1=niedrig bis 5=hoch)

Autor: Freie Presse (Cornelia Kunze), Foto: A. Kretschel

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