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Christin Judaschke
Annahme | Angriff | Diagonal
SSV Damen II


07.02.2016
D1 - Durchgeboxt (-berg)
Der alte Trainerfuchs Grieshammer machte am Wochenende den Schachzug schlechthin: Selbst glänzte er als Zuspieler beim wichtigen und erfolgreichen Auswärtsspiel mit den Männern in Hormersdorf und ging damit gleichzeitig einem blutigen Spektakel mit dem Schiedsgericht beim Spiel der Damen I in Weißwasser aus dem Weg.

Warum er dann ausgerechnet Mathias Ellwart um Vertretung bat, der ja nun nicht unbedingt als in sich ruhender Pol bekannt ist? Nun, wenn die Ehefrau auf dem Feld steht, dann benimmt sich der Kerl! Einfach genial, Sascha, aber zum Schiri später mehr.
Denn das wichtigste war ja das Spiel und das begannen die Damen ein wenig nervös. Trotz einer 5:0 Führung wackelte es immer wieder in der Annahme und Abwehr, so dass sich bis zum Satzende eine enge Kiste entwickelte. Bei 23:23 wurde Nachwuchsmittelblockerin Nora Scholz eingewechselt und das aus gutem Grund: Ihre gefürchteten Floats lassen selbst bei den eigenen Mitspieler eine Gänsehaut entstehen - kurzum gewannen wir dadurch 25:23 mit Quasi-Assen.
Im Satz 2 stellten wir den kompletten mitgereisten Nachwuchs auf die Platte, wir waren sehr dankbar, dass sich, wegen der knappen Personaldecke, neben Nora, auch die 14-jährige Emma Unger und Libera Sophie Philipp mit auf den weiten Weg gemacht hatten.
Aber die "Alten" machten es den Jungen nicht so richtig einfach, immer noch wackelten wir viel zu oft in der Annahme und auch mit den Angriffsschlägen von den sehr gut spielenden Weißwasserinnen wussten wir noch nichts so richtig anzufangen. Und obwohl Emma uns mit 7 Aufschlägen in Folge bei 20:18 auf die Siegstraße brachte, versagten am Satzende ein wenig die Nerven und wir verloren knapp 22:25.
Es wurde nochmals gewechselt, die Betonung auf die Abwehrstrategie gelegt und auf einmal hatten wir den Schlüssel zum Spiel gefunden, den wir souverän, bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand geben sollten. Aus Trainersicht verdiente sich vor allem Biene Bestnoten und unsere Jungstars durften auch wieder kräftig mitmischen, so dass es mit 25:12 und 25:18 eine richtig Runde Sache wurde. Für den Traineraushelfer war es ganz toll zu sehen, wie selbstverständlich nach fast 10 Jahren Talentstützpunkt Lichtenstein die Jugend der 1. Mannschaft geholfen hat und welches entspannte Miteinander sich da entwickelt. Weiter so, da geht noch viel mehr!

Abschließend sei mir noch ein Kommentar zur Leistung des 1. Schiedsrichters gestattet: Ich genieße es sehr, sowohl für Schneeberg als auch für Lichtenstein kompetente Schiedsrichter erleben zu dürfen und allzu oft bekommen Diese viel zu wenig Anerkennung für ihre Leistungen. Denn wenn Sie gut pfeifen, ist das normal und wenn Sie Fehler machen, werden Sie schnell viel zu hart kritisiert. Also auf diesem Weg einmal ein großes D A N K E S C H Ö N ! ! !
Jedoch muss auch erlaubt sein, zu hinterfragen, wenn gerade der Schiedsrichterbeobachter, der als erster Schiri einsprang und als Vorbild dienen soll, derart auf Äußerlichkeiten fokussiert, gestandene Spielerinnen und Trainer behandelt wie kleine Kinder. Das macht einfach nur traurig und zerfläddert ein eigentlich spannendes Spiel mit Nebensächlichkeiten. Noch vor dem ersten gespielten Ball wurde unterbrochen und der Trainer aufgefordert, sich 40 cm nach vorn, vor seine Bank zu bewegen. Nach einer strittigen Entscheidung schüttelt unsere Zuspielerin ausschließlich zwei Mal mit dem Kopf - Spielunterbrechung, Frage des 1.: "Warum schütteln Sie mit dem Kopf? Passt Ihnen was nicht?" Jede Wette, hätte Sie darauf geantwortet, wäre auf die Ermahnung eine Strafe gefolgt. Diese Spielführung zog sich durch alle vier Sätze, und das ist schade, denn die reine Spielleitung war für mich völlig in Ordnung.
Ein Einzelfall? Leider nicht, denn gerade in den letzten Spielen erlebte ich Ähnliches bei 4 Schiedsrichterbeobachtungen. Zufall? Es darf sich einfach nicht so viel um Nebensächlichkeiten drehen, wo sich das Publikum aller zwei Minuten fragen muss, warum jetzt schon wieder das Spiel unterbrochen ist. Wo ist da der Ansatz des mündigen Athleten? Warum sollte jede Emotionalität im Keim erstickt werden? Vor was habt Ihr Angst? Nehmen wir uns einfach mal die Handballer zum Vorbild, wo die Kombination von Emotionen und starker Leistung die Massen in die Halle zieht und elektrisiert. Vielleicht tut an dieser Stelle auch mal wieder ein Austausch Trainer-Schiedsrichterausbilder gut, denn wir spielen nicht für die Schiris, sondern Sie pfeifen für uns - ich beteilige mich gern daran.


Autor: Mathias Ellwart

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