09.03.2011
Röhrsdorfer klagen
Die Verantwortlichen der SSV Fortschritt Lichtenstein schauen gespannt auf den Ausgang eines Streits: Der Sächsische Sportverband Volleyball (SSVB) muss eine Entscheidung zum nicht stattgefundenen Punktspiel zwischen Blau-Weiß Röhrsdorf und Fortschritt Lichtenstein treffen.
Hintergrund: Am 15. Januar sollte das Fortschritt-Team laut Spielplan fast zeitgleich auswärts in Chemnitz-Harthau und in Röhrsdorf spielen. "Wir sind dann nach Rücksprache mit dem Staffelleiter in Chemnitz-Harthau aufgelaufen. Dafür zeigte Röhrsdorf kein Verständnis und wählte den Weg zu den Sportgerichten. Für diese Schritte zeigen wir kein Verständnis", sagt Fortschritt-Trainer Matthias Ellwart. Blau-Weiß will die beiden Punkte. Ellwart rechnet demnächst mit einer Entscheidung des Verbandes. Aus seiner Sicht kann es nur eine Neuansetzung der Partie geben. Gespannt ist der Trainer, ob das Duell dann in Röhrsdorf, Lichtenstein oder einer neutralen Halle ausgetragen wird. "Unser Team sieht die rechtlichen Schritte der Röhrsdorfer als Motivation", sagt Ellwart.
Positive Meldungen gibt es aus dem Nachwuchsbereich der SSV Fortschritt: Der Klub bleibt weiter Talentestützpunkt für die weibliche Jugend der Altersklasse U 14. Der Landessportbund Sachsen hat Lichtenstein bis zum Jahresende den Status zuerkannt. Unter Leitung von Trainerin Michaela Thees werden zehn Mädchen betreut. Sie absolvieren bis zu drei Übungseinheiten pro Woche. Das Team belegte bei der Endrunde der Sachsenmeisterschaften den dritten Platz.
Autor: Freie Presse (Holger Frenzel) |
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