08.05.2010
Lichtenstein neuer Sachsenmeister

Bild vergrößern | (Lichtenstein.) Die Erfolgsgeschiche der Lichtensteiner Volleyball-Damen geht weiter. Nachdem Hans-Ullrich Müller und Stefan Ebel vor zwei Jahren die Mannschaft in der Sachsenliga (5. Liga) übernommen haben, gewannen sie in den letzten beiden Spielzeiten so ziemlich alles, was zu gewinnen war: zwei Meisterschaften, einen Pokal, zudem wurde noch einmal das Pokalfinale erreicht (wo es gegen die Zweitliga-Spitzenmannschaft aus Grimma natürlich nichts zu holen gab).
Nachdem man sich im ersten Jahr souverän in der Sachsenklasse durchsetzen konnte, wurde nun auch die Sachsenliga mit nur einer Saisonniederlage gewonnen, so dass die Mannschaft um Kapitän Mandy Aurich ab der kommenden Saison in der Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse, an den Start gehen wird.
Dabei stimmt die Mischung beim SSV Fortschritt, gehören doch dem neuen Sachsenmeister neben einigen erfahrenen Spielerinnen auch viele Talente an. Auf der Zuspielposition hat Müller zum Beispiel die 16jährige Franziska Wilhelm und die gerade 15 gewordene Patty Wilhelm zur Verfügung.
Der Durchmarsch von Liga 5 in Liga 3 gelang sogar mit nahezu dem selben Kader, dessen Stärke vor allem Ausgeglichenheit ist, wie Müller betont. Lediglich Sandra Stockmeier stieß in der Winterpause vom Thüringenligisten Gößnitz zum SSV und fügte sich nahtlos ins Kollektiv ein.
Zum Saisonabschluss kommt es am 16. Mai in Markranstädt zum Qualifikationsspiel zum Regionalpokal. Gegner wird, wie im Vorjahr, der VV Grimma sein. "Obwohl wir dort krasser Außenseiter sind, wollen wir uns besser verkaufen als im letzten Jahr", so Müller. Damals wurde der SSV (erwartungsgemäß) deutlich in die Schranken gewiesen - immerhin ist Grimma Ex-Bundesligist und ein ganz anderes Kaliber.
Der neun, zehn Spielerinnen umfassende Kader (u.a. mit der Ex-Chemnitzerin Kristin Poller, ehem. Seidemann) strebt in der Regionalliga einen sicheren Mittelfeldplatz an, wobei Müller in der Sommerpause noch ein, zwei Neuzugänge einplant, die dem Aufsteiger weiterhelfen müssen.
Auch in der 3. Liga soll die Turnhalle der Kleistschule eine schwer einnehmbare Festung sein, für die schon in der Sachsenliga an die 200 Zuschauer sorgten. (sc)
Autor: Blitzpunkt |
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