18.04.2010
Regionalliga, wir kommen

Bild vergrößern | (Lichtenstein.) Mit zwei glatten und ungefährdeten 3:0 Erfolgen gegen den Dresdner SC III und dem VSV Oelsnitz verabschieden sich die SSV-Damen nach einem kurzen Intermezzo aus der Sachsenliga. Im Anschluss an das letzte Spiel erhielten die Lichtensteinerinnen die Meisterschale und ihre Goldmedaillen aus den Händen von Bürgermeister Wolfgang Sedner und Matthias Zscherpel, der Vertreter des Sächsischen Sportverband Volleyball e.V.
Eine Saison der Superlative liegt hinter den Lichtensteiner Volleyballteams. Nach dem Bezirkspokalsieg der Herren, dem Landespokalsieg der Ersten Damenmannschaft und den beiden Aufstiegen der ersten und zweiten SSV-Damenteams gab es am letzten Heimspieltag genug Anlass zum Feiern. Und das Team um Spielführerin Mandy Aurich präsentierte seinen Fans noch einmal von ihrer Schokoladenseite.
Das Tabellenschlusslicht vom Dresdner SC III war der erste Gegner. Vor allem im ersten Satz konnten die Elbestädterinnen den SSV-Damen kleinere Probleme bereiten, die dennoch souverän von den Gastgeberinnen gemeistert wurden. Ab dem zweiten Satz zeigte das Meisterteam, warum es so souverän die Liga dominiert hatte. Die SSV-Damen zogen ihre aggressives Spiel über die Außenpositionen auf und konnten immer wieder sehenswerte Angriffe im gegnerischen Feld versenken. „Unseren glatten Erfolg hatte ich nicht in dieser Weise erwartet. Ein ganz tolles Spiel hat Patty Wilhelm gezeigt. Sie hat sehr clever und überlegt gespielt. Auf ihre Entwicklung kann sie sehr stolz sein“, lobte Hans-Ullrich Müller nach dem Spiel seine Zuspielerin, die vor 4 Tagen 15 Jahre alt geworden ist.
Im zweiten Spiel des Tages traf der SSV-Sechser auf den VSV Oelsnitz. Der Mitaufsteiger in die Sachsenliga, der zum Saisonende einen hervorragenden 5. Platz erreichte, hatte vom Beginn an nur wenige Chancen. Die Lichtensteinerinnen punkteten über alle Positionen nach Belieben und gewannen alle Sätze relativ deutlich. Den Vogtländerinnen war anzumerken, dass sie nur wenig enttäuscht wirkten. Sie zeigten sich als sehr faire Verlierer, was sie vor allem in ihrem großen Respekt gegenüber der Saisonleistung der Gastgeberinnen ausdrückten.
Die Meisterschale und die Goldmedaillen wurden im Anschluss durch Bürgermeister Wolfgang Sedner und Matthias Zscherpel, der Vertreter des Sächsischen Sportverband Volleyball e.V., an die Lichtensteinerinnen überreicht. Mit mehreren Böllern der Kanoniere von der „1. Lichtensteiner Kanonierkompanie e.V.“ wurde dann die anschließende Siegesfeier eröffnet.
Bevor sich die SSV-Damen in ihre verdiente Saisonpause verabschieden, müssen sie am 16. Mai noch einmal im Regionalpokal antreten. Dort treffen sie auf den Sieger der Partie zwischen Zweitligisten VV Grimma und dem Regionalligisten SSC Leipzig. In diesem Spiel wollen die SSV-Damen noch einmal Gas geben und die Begegnung mit den höherklassigen Mannschaften gleichzeitig als Vorbereitung auf die Regionalliga nutzen.
Autor: Abt. Volleyball, Pressestelle |
|