27.03.2010
SSV Fortschritt ist heiß auf Revanche

Bild vergrößern | In der Jahnsporthalle von St. Egidien herrscht heute Derbystimmung. Ab 14 Uhr treffen der SSV St. Egidien und SSV Fortschritt Lichtenstein aufeinander. In der laufenden Saison gab es schon zweimal diese Ansetzung. Im Pokal (3:0) und im Punktspiel (3:1) konnten sich die Tillinger jeweils durchsetzen. Die SSV Fortschritt Lichtenstein brennt auf eine Revanche.
"Wir wollen den Bock umstoßen und mit einem Derbysieg für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen", nennt Lichtensteins Trainer Matthias Ellwart die Vorgabe. Seine Truppe steht mit 12:16 Punkten auf dem sechsten Platz. Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, können die Lichtensteiner befreit aufspielen.
Der SSV St. Egidien steht dagegen unter Erfolgsdruck. Die Gastgeber nehmen mit 16:12 Punkten den dritten Platz ein. Diese Position auf dem Podest können die Hausherren aber nur verteidigen, wenn sie die Partie gegen Lichtenstein und die zweite Begegnung des Spieltages gegen den SV Plauen-Oberlosa gewinnen. "Unser Team will zeigen, dass es das Volleyball spielen nicht verlernt haben", sagt Tillingens Teamchef Detlef May. Die Anhänger sind gespannt, wie sich St. Egidien von den beiden Niederlagen gegen den Spitzenreiter Textima Süd Chemnitz erholt hat. Unklar ist, ob die Gastgeber auf den Zuspieler Philipp Jurich zurückgreifen können. Er musste zuletzt wegen einer Fußverletzung eine Zwangspause einlegen.
Mit dem heutigen Spieltag, bei dem in der Jahnsporthalle eine große Zuschauerkulisse erwartet wird, geht die Saison für den SSV St. Egidien bereits zu Ende. Dagegen schlagen die Volleyballer aus Lichtenstein im kommenden Monat noch einmal auf. Die Mannschaft von Trainer Matthias Ellwart muss am 17. April zum Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Mauersberg antreten
Autor: Freie Presse (Holger Frenzel), Bild: A. Kretschel |
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