15.03.2010
Fortschritt zieht ins Endspiel ein

Bild vergrößern | Volleyball-Landespokal: Lichtensteiner Damen treffen im Finale auf Lok Engelsdorf Die Lichtensteiner Volleyball-Damen haben sich zum zweiten Mal in Folge für das Finale im sächsischen Landespokal qualifiziert. Am Samstag setzten sich die SSV-Schmetterlinge vor heimischer Kulisse mit 3:1 (25:17, 25:22, 22:25, 25:20) gegen den VSV Grün Weiß Dresden-Coschütz durch.
Dabei ließ sich das Lichtensteiner Team auch von einigen Ausfällen nicht aus der Ruhe bringen. Trainer Hans-Ullrich Müller musste auf die berufsbedingt fehlenden Spielerinnen Anna Lohße und Simone Wolf verzichten. Auch auf der Zuspielposition gab es eine Änderung. Denn die 14-jährige Patty Wilhelm, die vor der Saison aus Chemnitz nach Lichtenstein gewechselt war, sollte ihre Einsatzchance erhalten.
Der erste Satz lief für die Gastgeberinnen sehr erfolgreich. Eine gute Annahme ermöglichte Patty Wilhelm, mit variablem Zuspiel alle Angreiferinnen stets gut in Szene zu setzen. Ab dem zweiten Satz schlichen sich jedoch einige Fehler im eigenen Annahmespiel ein, weshalb die Aufbau- und Angriffsaktionen der Lichtensteinerinnen phasenweise stockten. Der unbequem zu spielende Kontrahent aus Dresden kam immer besser ins Spiel. Gewannen die SSV-Damen den zweiten Satz noch mit 25:22, so mussten sie den dritten Durchgang mit dem ungekehrten Ergebnis abgeben. Im vierten Satz gelang dann aber die nötige Steigerung, und dank einer konzentrierten Leistung wurde der verdiente Erfolg perfekt gemacht.
Wir haben bis auf die Unkonzentriertheiten in unserer Annahme gut gespielt. Die beiden Wechsel mit Sandra Stockmeier auf der Mitte und Patty Wilhelm im Zuspiel haben sich bewährt. "Mit ihren Leistungen bin ich zufrieden", meinte Trainer Müller nach der Partie. Genau wie der Rest der Mannschaft kann sich Patty Wilhelm, die nach eigenem Bekunden vor der
Partie sehr nervös war, nun auf das Finale freuen, für das allerdings eine weite Reise nötig sein wird. Denn Austragungsort der Partie, die am 11.April stattfindet, ist die Neißestadt Görlitz. Gegner wird die zweite Mannschaft von Lok Engelsdorf sein, die bisher als einzige Mannschaft der Sachsenliga in der Lage war, dem starken Aufsteiger aus Lichtenstein eine Punktspielniederlage beizubringen, was aber nichts an den guten Chancen auf den Sachsenmeistertitel ändert.
Derzeit werden in Lichtenstein übrigens intensiv die „Volleyballstars" der Zukunft gesucht. Die Volleyballabteilung der SSV Fortschritt führt Schnuppertrainings durch, zu denen Mädchen der Klassenstufe 4 oder jünger aus der gesamten Region eingeladen sind. Morgen kann zwischen 17 und rg Uhr in der Turnhalle am Turnerweg trainiert werden. Am Freitag findet das Training in er Zeit von 16.15 bis 18.15 Uhr in der Turnhalle der Lichtensteiner Kleistschule statt.
Autor: Freie Presse - Markus Pfeifer |
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