21.02.2010
SSV-Schmetterlinge erhalten Dämpfer
(Lichtenstein). Die SSV-Schmetterlinge erhielten im Rückspiel beim SV Lok Engelsdorf II einen herben Dämpfer. Trotz einer 2:0 Satzführung unterlagen die Lichtensteinerinnen am Ende verdient im Tiebreak mit 2:3 (25:20, 25:20, 22:25, 16:25, 11:15).
Nach dem knappen Hinspielerfolg waren die SSV-Damen vor dem schweren Gang nach Engelsdorf gewarnt. Nur mit einer Leistungssteigerung sollte es möglich sein, die Siegesserie in der Sachsenliga fortzusetzen. Und die Voraussetzungen standen nicht schlecht, denn die Engelsdorferinnen unterlagen im ersten Spiel dem SV Textima Süd-Chemnitz mit 1:3.
Der SSV-Sechser startet trotz "viel zu kurzer Einspielzeit" gut in die Partie. Die Gastgeberinnen hielten den Satz lange offen, doch die SSV-Damen setzten sich zur Satzmitte Schritt für Schritt ab. Mit dem ersten Satzerfolg schienen die Lichtensteinerinnen ihre Nervosität abgelegt zu haben, denn den zweiten Satz dominierten sie deutlich. Folgerichtig gingen sie mit einer 2:0 Satzführung in Front.
Wer nun gedacht hatte, dass die SSV-Damen das Spiel rasch beenden, der sollte sich getäuscht haben. Unerklärlich war der nun folgende Spieleinbruch mit dem die Gastgeberinnen schrittweise aufgebaut wurden. "Eine stabile Annahme und gute Feldabwehraktionen reichen einfach nicht, um die Engelsdorferinnen zu schlagen", kommentierte Libera Christin Aischmann in knappen Worten den nun folgenden Spielverlauf. Probleme im Zuspiel und zu wenig Durchschlagskraft im Annahmespiel behinderten das Spiel des SSV-Sechsers.
Die Randleipzigerinnen kämpften sich in den Sätzen drei und vier immer stärker ins Spiel rein und wirkten in vielen Situationen mental frischer. Die meisten Big points gingen dann aufs Konto der Gastgeberinnen. Der Satzausgleich war folgerichtig. Im entscheidenden Tiebreak konnten die Lichtensteinerinnen, wie noch im Heimspiel, nicht zurückkommen. Die Messestädterinnen gewannen am Ende völlig verdient im Tiebreak und brachten den SSV-Schmetterlingen die erste Saisonniederlage bei.
Trainer Hans-Ullrich Müller zeigte sich enttäuscht über das Spielgeschehen. "Wir haben gut begonnen, doch die letzten drei Sätze sind für mich unerklärlich. Die Niederlage ist für uns schon ein Dämpfer, denn hier war ein Sieg drin". Mit Blick auf die Spitzenpartie beim Ligaprimus SG Adelsberg meinte er, dass "nicht nur eine Leistungssteigerung notwendig ist. Wir müssen bei Adelsberg anders auftreten, damit wir eine Chance haben".
Autor: Abt. Volleyball, Pressestelle |
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