30.01.2010
SSV-Damen wahren Heimnimbus

Bild vergrößern | (Lichtenstein.) Die SSV-Schmetterlinge um Mandy Aurich bleiben nach ihren beiden Erfolgen vom Samstagnachmittag weiter ungeschlagen. In einem wahren Krimi bezwingen die Lichtensteinerinnen die zweite Mannschaft vom SV Lok Engelsdorf im Tiebreak (27:25, 25:20, 23:25, 17:25, 15:11). Die zweite Partie gegen SV Textima Süd Chemnitz gewinnen die Gastgeberinnen deutlich mit 3:0 (25:18, 25:16,25:14). Damit wahren die SSV-Damen ihren Heimnimbus und bleiben auch nach über zwei Jahren weiter zu Hause ungeschlagen.
„Wir werden versuchen, unsere Heimserie zu verteidigen. Doch die Partie gegen den SV Lok Engelsdorf II wird ein wahrer Gradmesser“, meinte Trainer Hans-Ullrich Müller vor den beiden wichtigen Heimpartien am Samstagnachmittag. Und mit seiner Einschätzung sollte er Recht behalten. Die erste Partie zwischen seinen Schützlingen und den Messestädterinnen entwickelte sich zu einem Krimi.
Die ersten beiden Sätze blieben lange offen, doch die SSV-Schmetterlinge konnten diese am Ende für sich entscheiden. Wer nach der 2:0 Führung dachte, dass die Lok ins Stottern kommt, der sollte sich arg getäuscht haben. Die Leipzigerinnen wuchsen nach Einschätzung ihres Trainers Norman Thomas weit über sich hinaus und hielten weiter dagegen. Mit starken Blockaktionen und guten Angriffen setzen sie die Gastgeberinnen immer mehr unter Druck. Lichtenstein hielt dagegen und hatte zum Ende des dritten Satz gar die Möglichkeit, den Sack vorzeitig zuzumachen. Jedoch verkürzten die Engelsdorferinnen völlig verdient.
„Im vierten Satz fehlte uns in der Annahme die nötige Stabilität. Außerdem konnten wir uns nicht mehr im Angriff durchsetzen“, benannte Lichtensteins Trainer die Hauptgründe für zwischenzeitlichen Satzausgleich. Mit großer Unterstützung des Publikums besannen sich die SSV-Damen im Tiebreak wieder ihrer Stärken und gewannen diesen verdient mit 15:11.
In der zweiten Partie trafen die Lichtensteinerinnen auf den Tabellenfünften SV Textima Süd aus Chemnitz. Die SSV-Damen kamen nun besser ins Spiel und konnten alle Sätze relativ deutlich gewinnen. Alle Spielerinnen erhielten ihre Einsatzzeit.
„Wichtig ist, dass wir beide Partien gewonnen haben. Engelsdorf war erwartet stark und hat uns alles abgefordert. Gegenüber der mäßigen Partie vor zwei Wochen in Reudnitz haben wir uns schon gesteigert“, bilanzierte Hans-Ullrich Müller nach beiden Spielen. Für das Rückspiel in Engelsdorf am kommenden Samstag sieht Müller die Leipzigerinnen klar im Vorteil. „Wenn sie zuhause genauso stark auftrumpfen, dann wird es für uns ganz schwer in Leipzig zu bestehen“.
Autor: Abt. Volleyball, Pressestelle |
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