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Spieler & Spielerinnen

Melissa Dietz
Zuspiel
SSV Damen II / Jug.
05.05.2008
"Länderspiel" beschert Laola-Wellen
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Liechtensteiner Nationalteam holt im sächsischen Lichtenstein den Sieg
Gleich mehrfach ging am Sonnabend die Laola-Welle durch die Zuschauerreihen im Lichtensteiner Sportzentrum, welches zwar nicht ausverkauft, aber dennoch sehr gut besucht war. Vor allem, als am Abend die als „Länderspiel“ angekündigte Partie zwischen den „Lichtenstein All Stars“ und der Nationalmannschaft des Fürstentums Liechtensteins angepfiffen wurde, herrschte beste Stimmung.

Das Team aus dem Zwergstaat zwischen Osterreich und der Schweiz weilte im Rahmen eines Trainingslagers in Lichtenstein und sollte für die Einheimischen am Ende doch eine Nummer zu groß sein. Obwohl es in Liechtenstein nur rund 400 Aktive gibt, hat die Mannschaft Regionalliganiveau. Trainiert wird sie vom Holländer Edwin Benne, der mehr als 400 Länderspiele bestritt und schon allein aufgrund seiner Größe von 2,08 Meter im Sportzentrum auffiel.

Das Trainingslager in Lichtenstein wurde genutzt, um sich auf ein Europameisterschaftsturnier gegen andere „Zwergstaaten“ vorzubereiten. In den ersten drei Sätzen hielten die einheimischen „All Stars“, in deren Reihen mit Lydia Scherber eine ehemalige Lichtensteinerin dabei war, die jetzt in der zweiten Bundesliga spielt, jeweils in der Anfangsphase gut mit, gerieten dann aufgrund teils einfacher Fehler in Rückstand. Trainer Thomas Steg sorgte aber für die nötige Motivation: “So viele Zuschauer bekommt ihr nie wieder. Ihr müsst kämpfen“, lautete beispielsweise ei ne seiner Ansagen im zweiten Satz. Dieser verlief bis zum 20:20 knapp, dann gewannen die Spielerinnen aus dem Fürstentum aber dennoch mit 25:21. Auch der dritte Satz ging verloren, doch das Spiel war damit noch nicht zu Ende. Die Trainer einigten sich kurzerhand, zwei weitere Sätze zu spielen. Im fünften Durchgang zeigten die Lichtensteinerinnen dann noch einmal ihr ganzes Können, wodurch der Satz knapp gewonnen wurde und zum Abschluss noch einmal für Jubelstimmung in der Halle sorgte. Viel Beifall bekam auch Trainer Thomas Steg, der nach vier Jahren bei den Lichtensteiner Volleyballerinnen verabschiedet wurde.

Wie SSV-Manager Mario Werner erklärte, war das Spiel gegen das Fürstentum Liechtenstein eine verrückte Idee, die mithelfen soll, den Volleyballsport in Lichtenstein weiter vorwärts zu bringen. Aus diesem Grund hatte sich der Verein auch beim Verband um die Ausrichtung der Pokalendspiele beworben. Außerdem steht bereits fest, dass am 27. und 28. September der zweite Lichtensteiner Bundesligacup statt findet, bei dem unter anderen die Erstligateams aus Schwerin und Dresden sowie eine italienische Mannschaft dabei sein werden.

Am Sonnabend hatten bereits die Endspiele des Volleyball-Sachsenpokals für teils hochkarätige Spielabschnitte gesorgt. Vor allem das Auftreten der Volleyball-Männer aus Dresden hatte das fachkundige Publikum begeistert. Da ein Teil bei den A-Jugend-Meisterschaften aktiv war, musste das Team ohne Auswechselspieler antreten und verlor im ersten Satz deutlich gegen den Zweitligakonkurrenten Ehrenberg-Delitzsch. „Dresden ist wirklich schlecht ins Spiel gekommen, doch dann wurde es eine hochklassige Partie“, so die Einschätzung von Andreas Förster von der SSV Fortschritt. Die Sätze zwei bis vier gewann Dresden und konnte das Finale so mit 3:1 für sich entscheiden. Beim Damenfinale zwischen dem Zweitligisten aus Grimma und dem TSV Leipzig (Regionalliga) ging es weniger spannend zu. Grimma wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 3:0.

STIMMEN:
Thomas Steg (48), der als Trainer der Lichtensteiner Damen verabschiedet wurde: Vom Ergebnis her kann ich zufrieden sein. Schließlich ist Liechtenstein ein Nationalteam, das Regionalligaformat hat. Der Volleyball hier in Lichtenstein ist absolut im Aufwärtstrend, es gibt viel Potenzial. Die Entscheidung, nach vier Jahren aufzuhören, habe ich mir nicht leicht gemacht.

Edwin Benne (43), Nationaltrainer des Fürstentums Liechtenstein:
Von der Idee dieses Spieles waren wir begeistert. Das Trainingslager hier war für uns eine wertvolle Sache. In den letzten Jahren wurde viel für den Volleyball in unserem Land getan. Die Spielerinnen trainieren immerhin viermal pro Woche. Es spielt aber niemand professionell.

Mandy Aurich (23), Kapitän der Fortschritt-Volleyballerinnen:
Über den Erfolg im letzten Satz freuen wir uns. Schließlich könnte Liechtenstein einige Klassen höher spielen als wir. Auf unsere neuen Trainer sind wir gespannt, die sind ja wirklich gut. Es wird bestimmt an strengender, aber ich bin optimistisch, dass das Ziel Aufstieg machbar ist. (MPF)


Autor: Markus Pfeifer (Freie Presse)

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