07.12.2009
Lichtensteinerinnen gelingt Sensation

Bild vergrößern | (Lichtenstein). Der Heimspielauftakt hätte für die Volleyballerinnen der SSV Fortschritt Lichtenstein nicht besser laufen können. Sie zeigten eie starke Leistung und sorgten für die Sensation: Das Spitzenspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer AG Adelsberg gewannen die Lichtensteinerinnen unerwartet mit 3:0. Auch das Duell gegen VSV Grün-Weiß Dresden-Coschütz entschieden sie mit einem 3:1 für sich.
Nach dem gelungenen Auftakt mit drei Auswärtssiegen kamen mehr als 100 Fans in die Sporthalle der Kleistschule. Und sie wurden nicht enttäuscht. Gleich zu Beginn stand das Spitzenspiel gegen die SG Adelsberg auf dem Programm, die mit bisher sieben Siegen als Titelanwärter gilt. Mit einer starken Leistung trumpften die Gastgeberinnen auf und konnten ein ums andere Mal ihre harten Angriffe im gegnerischen Feld unterbringen. Außerdem standen Block und Feldverteidigung sicher und ließen damit einen guten Spielaufbau seitens der Lichtensteinerinnen zu. Die ersten beiden Sätze gingen unerwartet sicher an die SSV.
Im dritten Satz schienen die Chemnitzerinnen ihrer Stärken bewusst zu werden und konnten ein 19:14 Führung herausspielen. Doch die SSV-Damen drehten den Satz, wobei vor allem die Atmosphäre in der Halle half. "Der Gewinn des dritten Satzes ist zu einem Großteil dem eigenen Fanblock zu verdanken", sagte Trainer Hans-Ullrich Müller. Neben einer sehr geschlossenen Teamleistung zeichnete sich erneut Libera Christin Aischmann mit souveräner Annahme und mit spektakulären Abwehraktionen aus.
Beim zweiten Spiel gegen VSV GW Dresden-Coschütz führten die Lichtensteinerinnen schnell mit 2:0. Trainer Müller gab dann auch den Ersatzspielerinnen eine Einsatzchance. Coschütz gewann den dritten Satz mit 27:25. Der vierte Satz und damit der Sieg ging wieder an die Gastgeberinnen, die nun als Aufsteiger nach fünf Spielen ungeschlagen sind und am 19. Dezember als Tabellendritter selbstbewusst zum nächsten Spitzenspiel beim Zweiten VC Olympia Dresden II antreten können.
Autor: Freie Presse |
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