08.05.2009
Lampenfieber ist kein Thema

Bild vergrößern | (Lichtenstein). Eine vor zwei Wochen noch nicht geplante Reise treten die Volleyballerinen des SSV Fortschritt morgen an. Im Finale des Sachsenpokals treffen sie auf den favorisierten Zweitligisten VV Grimma.
Das ist aus Lichtensteiner Sicht eine Überraschung. Nach der unerwarteten Endspielqualifikation können die Lichtensteinerinnen ohne Druck aufspielen. Ziel wird es sein, dem übermächtigen Gegner so lange wie möglich Parolie zu bieten, und den zahlreichen Fans eine schöne Partie zum Saisonabschluss zu bescheren.
Nach ihrem sensationellen Triumph über den Zweitligisten Dresdner SSV am 25. April im Halbfinale, ist dieses Endspiel für alle Spielerinnen ein tolles und sicher einmaliges Erlebnis. "Obwohl wir Dresden unerwartet besiegt haben, sind die Grimmaerinnen für uns bestimmt eine Nummer zu groß. Wir wollen Spaß haben und diese einmalige Finalatmosphäre genießen", beschreibt Kapitän Mandy Aurich die Herangehensweise an die Begegnung.
Das Team aus dem Muldetal gehörte bis vor wenigen Jahren immerhin zur 1. Bundesliga und erreichte in der abgelaufenen Saison einen hervorragenden vierten Platz. Geringe Außenseiterchancen für seine Mädchen sieht Trainer Hans-Ullrich Müller: "Klar, wenn das Finale erreicht ist, dann will man auch gewinnen. Aber Grimma ist nach unserem sensationellen Erfolg sicher gewarnt und wird uns definitiv nicht unterschätzen."
Von ihrer stetig wachsenden Fangemeinde wollen sich die SSV-Damen mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden. Deswegen verspricht die Mannschaft, alles zu geben und bis an die Grenzen zu gehen, um das Finale solange wie möglich offen zu halten.
Autor: Freie Presse |
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