22.04.2009
Volleyball: Zweitligist wartet im Sachsenpokalhalbfinale

Bild vergrößern | Am kommenden Samstag treffen die frischgebackenen Sachsenligaaufsteigerinnen im Halbfinale des Sachsenpokals auf den Bundesligisten vom Dresdner SSV. Vor heimischer Kulisse werden die SSV-Damen alles geben, um ihre minimale Außenseiterchance für ein Weiterkommen zu nutzen.
Zum zweiten Mal in Folge stehen die SSV-Damen im Halbfinale des Sachsenpokals. Im letzten Jahr scheiterte man knapp mit 1:3 am Regionalligisten TSV 76 Leipzig. Auch am Samstag Abend werden die Gastgeberinnen nur Minimalchancen auf ein Weiterkommen haben.
Lichtensteins Trainer Hans-Ullrich Müller meint, dass „die Pokalpartie gegen den Dresdner SSV der krönende Abschluss einer hervorragenden Spielsaison ist. Jede Spielerin soll nach Möglichkeit ihre Einsatzchance erhalten“. Mannschaft und Trainer sehen also dem Spiel locker und gelassen entgegen. Denn seitdem der Aufstieg perfekt gemacht wurde, ist ein großer Druck vom SSV-Team gefallen.
Außerdem ist es eine Partie der vielen Wiedersehen. So freut sich das Lichtensteiner Publikum auf Dresdens Libera Lydia Scherber, die bis 2007 im Trikot der Lichtensteinerinnen spielte. Und Hans-Ullrich Müller stand seinem Dresdner Trainerkollegen Volker Grochau schon mehrfach in der Regionalliga gegenüber.
Kapitänin Mandy Aurich brennt auf die Partie. „Wir werden vor voller Hütte versuchen, den Zweitligisten zu ärgern. Denn unser Plus sind unsere Fans und der Heimvorteil.“ Mit Kampf und Spielwitz wollen die SSV-Damen ihre Minimalchance angehen. Simone Wolf, die überragende Mittelblockerin der abgelaufenen Saison, ergänzt, „dass wir jede kleine sich bietende Chance nutzen wollen, um eine weitere Sensation zu schaffen“.
Alle Lichtensteiner Volleyballanhänger und weitere Zuschauer sind eingeladen, am Samstag Abend, ab 19.00 Uhr, die SSV-Damen in der Sporthalle an der Kleist-Schule anzufeuern.
Autor: Abt. Volleyball, Pressestelle |
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