13.03.2009
Daniel Zippel nicht abergläubig - Anna Lohße will schlechten Ruf widerlegen

Bild vergrößern | Während die 13 in Italien eine Glückszahl ist, steht sie in vielen Kulturen für Unglück. In manchen Motorsportserien wird die 13 nicht vergeben. Doch wie sehen die Sportler selbst ihre besondere Rückennummer?
(Glauchau/Lichtenstein). Die Trikots mit der Nummer 13 haben Anna Lohße von den Volleyballerinnen der SSV Fortschritt Lichtenstein in der Sachsenklasse und Daniel Zippel von den Fußballern des SV Empor Glauchau in der Bezirksklasse bisher Glück gebracht. Die beiden Sportler stehen mit ihren Teams derzeit auf dem ersten Tabellenplatz und können sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen.
"Mit der Nummer 13 auf dem Trikot habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich hoffe, dass sie eine Glückszahl für uns darstellt", sagt die 22-jährige Außenangreiferin, die beim SV Lok Glauchau/Niederlungwitz mit dem Volleyball begonnen hat. Seit 2006 trägt die Maschinenbau-Studentin nun das Trikot der SSV Fortschritt Lichtenstein. "Ich bin wahrscheinlich etwas zu spät zur Trikotausgabe gekommen", schmunzelt Anna Lohße.
Nun will sie den schlechten Ruf der Nummer 13 widerlegen. Zunächst konzentriert sich die 1,78 Meter große Angreiferin gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen auf die Partie gegen den Regionalligisten Lok Engelsdorf in der zweiten Runde des Sachsenpokals. Sie wird am Sonntag, um 11 Uhr, in der Sporthalle der Kleistschule angepfiffen. Danach soll der "Platz an der Sonne" in der Sachsenklasse bis zum Saisonende verteidigt werden. Der Freitag, der 13., ist für Anna Lohße ein ganz normaler Tag.
Man soll auf schwarze Katzen achten und nicht unter einer Leiter durchgehen. Die einzige Besonderheit ist, dass an diesem Tag jeder über das Datum spricht", erzählt die Fortschritt-Volleyballerin, die derzeit ein Praktikum in München absolviert und deshalb nur eingeschränkt trainieren kann.
Daniel Zippel trägt seit einem Jahr regelmäßig das Trikot mit der Nummer 13 auf dem Rücken. "Ich hatte als Einwechselspieler mit dieser Trikotnummer einen Elfmeter verwandelt. Deshalb betrachte ich die Zahl als Glücksnummer", verrät der linke Außenverteidiger. Nach dem Trainerwechsel in der Winterpause der Saison 2007/08, als Mike Hähnlein die Verantwortung von Ralph Bochmann übernommen hat, hat der Verteidiger das Trikot mit der besonderen Zahl nicht mehr hergegeben. "Ich bin aber nicht abergläubig", wiegelt Daniel Zippel ab und hofft, dass die Erfolgsserie der Kicker vom Corsoplatz weiter anhält. "Wir wollen so lange wie möglich den Spitzenplatz verteidigen", kündigt der 27-Jährige, der bisher einen Treffer in dieser Serie erzielen konnte, an. (HOF)
Autor: Freie Presse |
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